Dienstag, 7. Januar 2014

Ausbildung zum Verkäufer / zur Verkäuferin

Ein Beitrag zum Ausbildungsberuf

Ausbildung zum Verkäufer / zur Verkäuferin

In diesem Report möchte ich Sie über den Ausbildungsberuf des Verkäufers oder der Verkäuferin informieren. Welche Voraussetzungen notwendig sind, welche Erwartungen Auszubildende an diesem Berufsstand knüpfen können und mehr. Einfach alles, was Sie als Ausbildungssuchender oder Interessent des Berufsstandes wissen sollten, erfahren Sie hier.

Informationen zum Ausbildungsberuf

Dauer der Ausbildung: 2 Jahre

Schulische Voraussetzungen: Hauptschulabschluss

Rahmen: Duales Ausbildungssystem ( Schule und Betrieb)

Arbeitszeiten: Flexible Arbeitszeiten, die durch den Betrieb unterschiedlich geregelt werden


Nach der Ausbildung

Selbstverständlich bilden viele Betriebe ihre Auszubildenden mit dem Ziel aus, diese später auch übernehmen zu können. Doch grundlegend besteht auf die Übernahme eben keine „Garantie“. Doch als gelernte(r) Verkäufer/-in hat man die Chance im Einzel-, Fach- oder Großhandel unterzukommen.


Verdienst

Erstes Ausbildungsjahr: ca. 580 bis 850 Euro

Zweites Ausbildungsjahr: ca. 650 bis 950 Euro


Die Tätigkeit

Als Verkäufer/-in hat man einen vielseitigen und unterschiedlichen Beruf, der sich vor allem auch durch die Betriebe unterscheiden kann. Im Grunde ist das Herzstück eines jeden Verkäufers und einer Verkäuferin darin gegliedert, dass Waren angenommen, sortiert und eingeräumt werden müssen. Ebenso liegt es im Aufgabenfeld der Verkäufer/-innen Beratungen für Kunden in Angriff zu nehmen, um ein verkaufsfördernden Abschluss eines Produktes erreichen zu können. Doch auch den Lagerbestand checken oder das Kassieren gehören zum Berufsstand, je nach Betrieb, einfach dazu.


Der richtige Betrieb

Der richtige Betrieb ist als Verkäufer/-in sehr wichtig. Diesen findet man vor allem dann, wenn man sich als Interessent mit Firmenphilosophien, Produkte und Arbeitszeiten arrangieren kann. Es ist somit stets im Auge zu behalten, dass eine Identifikation mit dem jeweiligen Betrieb gewährleistet ist, denn erst dann handelt es sich um den richtigen Betrieb.


Die richtige Berufsschule

Die richtige Berufsschule ist ebenso, wie der richtige Betrieb, wichtig. Diese wird für die nächsten zwei Jahre ein Hauptbestandteil der Ausbildung als Verkäufer/-in ausmachen, sodass ein Wohlbefinden vorhanden sein muss. Eine schnelle Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch dem eigenen Vehikel wäre natürlich zu empfehlen. Womöglich fällt es vielen zudem leichter, wenn Freunde und Bekannte ebenfalls diese Berufsschule besuchen, um einen direkten Freundesanschluss gewährleisten zu können. Die richtige Berufsschule muss eine Mischung aus allen Erwartungen erfüllen können, um die nächsten zwei Jahre leicht über die Runden zu bekommen.

Die Prüfungen

Prüfungen zum Verkäufer oder zur Verkäuferin setzen sich aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil zusammen.


Die Zwischenprüfung

Anfang des zweiten Lehrjahres werden Zwischenprüfungen verlangt, um den aktuellen Wissenstands eines Auszubildenden beurteilen zu können. Voraussetzungen um zur Zwischenprüfung zugelassen zu werden sind wie bei jeder Ausbildung die Nachweise an der Teilnahme des Betrieblichen Arbeitstag, sowohl als auch an der Berufsschule.


Die Abschlussprüfung

Der schriftliche Teil der Prüfung zum Verkäufer und zur Verkäuferin setzt sich aus den Bereichen Verkauf und Marketing zusammen. Auch Wirtschafts- und Sozialwesen, sowie das Rechnungswesen werden in dem schriftlichen Teil abgefragt. Maximal 3 ½ Stunden stehen Auszubildenden, die zur Prüfung zugelassen wurden, hierfür bereit.

Der mündliche Teil der Abschlussprüfung besteht aus einem Fachgespräch. Die Grundlage für das Fachgespräch liegt in der Wahlqualifikationseinheit und muss unbedingt beachtet werden. 15 Minuten stehen Auszubildenden hier als Vorbereitung bereit und das Fachgespräch muss innerhalb von 20 Minuten abgehalten werden.


Was sollten Sie mitbringen?

Der Beruf des Verkäufers und der Verkäuferin setzt sich aus vielen unterschiedlichen Arbeiten zusammen. Der Umgang mit Kunden steht hier natürlich an erster Stelle und deswegen ist eine kundenorientierte und freundliche Ader nicht verkehrt. Doch auch eine verkaufsfördernde Erscheinung wäre vom Vorteil, denn wer von seinen eigenen Produkten oder die, des Betriebs überzeugt ist – dem kann man perfekt in jedem Discounter, Fachhandel oder Großmarkt unterbringen. Eine pünktliche und zuverlässige, sowie gepflegte Erscheinung ist ebenfalls wichtig. Ein facettenreicher Beruf erwartet somit natürlich auch eine vielseitige Art von einem Auszubildenden, aber im Grunde wächst man in diesem Beruf schnell hinein.


Diesen Artikel anhören




Weitere relevante Artikel