Montag, 20. Januar 2014

Mobbing im Einzelhandel

Was ist es und wozu führt es?

Mobbing im Einzelhandel

Die meisten Menschen haben sicherlich schon einmal etwas über das Thema Mobbing gehört oder
auch gelesen. Derzeit ist es in aller Munde und scheint durchwegs zu einer Art Volkskrankheit zu mutieren. An dieser Stelle darf man es durchaus so salopp betiteln, denn wer „Mobbing“ begeht, nicht nur in der Schule, macht sich zum einen strafbar und kann zum anderen für Depressionen bei Betroffenen etc. verantwortlich sein.

Doch zunächst einmal fangen wir hier klein an, damit auch jeder Laie versteht, was Mobbing überhaupt ist.


Mobbing - eine psychische Methode Menschen systematisch fertigzumachen.

Viele Menschen haben von „Mobbing in der Schule“ schon viel gehört, aber mit dem Begriff an sich können sie nichts anfangen. Fakt ist, dass Betroffene vor allem am Arbeitsplatz des Einzelhandelskaufmannes oder der Einzelhandelskauffrau betroffen sind. Mobbing gilt als eine psychische Methode, um andere Mitarbeiter systematisch aus einem Betrieb lenken zu können. Möglichkeiten wären, dass man Personen einfach völlig ignoriert, Gerüchte in die Welt setzt, um das Ansehen zu schädigen oder sogar im krassen Ernstfall auf Gewaltandrohungen zurückgreift. Mobbing ist somit ein sehr breitgefächertes Sortiment an unterschiedliche Optionen einen Menschen einfach nur salopp gesagt fertigzumachen. Das es sich eigentlich um eine hart verfolgte Strafe handelt scheint die wenigsten Mitarbeiter & Co zu interessieren. Doch welchen Bezug diese neue Methode des Fertigmachens auf den Einzelhandel hat wussten bisher nur Betroffene. Doch sehen Sie selbst!


Mobbing im hart umkämpften Einzelhandel

Mobbing ist nicht nur ein Kavaliersdelikt, sondern eine harte Straftat.  Gerade aufgrund der hart umkämpften Stellen im Einzelhandel und des ständigen Leistungs- und Konkurrenzdrucks hat sich das Mobben auch hier nahezu gefestigt. Es kann nicht einmal behauptet werden, dass nur junge Leute von diesem Mittel zum Zweck Gebrauch machen andere aus dem Weg zu räumen. Nein, denn auch ältere Generationen haben das Mobben für sich erkannt. Häufig werden kleine Missstände dem Chef mitgeteilt, um das Ansehen zu schädigen oder auch gewisse Stolperfallen werden beabsichtigt im Einzelhandel erschaffen, um den Mitarbeiter stets vor Problemen zu stellen. Waren werden vertauscht, an dem Arbeitsmaterial des Mitarbeiters wird gefummelt und gebastelt, sodass Chef stets den letzten Mitarbeiter, das Opfer, damit in Bezug bringt. Kaffeetassen werden zerstört oder man wird durch Gerüchte immer wieder aus der Bahn geworfen. In harten Fällen sind auch Telefonterror und andere psychischen Belastungen keine Seltenheit. Die meisten Betroffenen verfallen in eine Art Depressionszustand, stehen unter Dauerstress und Dauerbeobachtung. Dies hat meist zur Folge, dass sie wahlweise den Job aufgeben oder gekündigt werden, weil sie in der Einzelhandelsbranche einfach nicht mehr belastbar sind.


Gerade im Einzelhandel wird körperliche und psychische Belastbarkeit stets gefordert. Doch garantiert nicht, um das Mobben erträglich zu machen, sondern um Kunden und der Firma mit aller nötigen Kraft beistehen zu können. Mobben ist aus diesem Anlass eine wohl am besten geeignete Form einen Menschen seelisch zu zerstören, um womöglich seinen Arbeitsplatz zu besetzen oder sich in eine höhere Position begeben zu dürfen. Doch Mobben ist und bleibt eine Straftat und es sollte in jedem Fall zur Anzeige gebracht werden.


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