Dienstag, 7. Oktober 2014

Geflügel (Warenkunde)

Warenwissen über das beliebte Fleisch

Geflügel (Warenkunde)

Schon vor mehr als 5.000 Jahren galt Geflügel als „Delikatesse“ im häuslichen Gebrauch. Ob Römer oder Ägypter, Bauern, Knechte oder Könige. Jeder verzehrte bevorzugt Geflügel, weil sich herumgesprochen hat, dass es trotz niedrigen Haltungsaufwand fett verzehrt werden kann. Fett ist hier beispielsweise das entscheidende Stichwort, denn ob Pute oder auch Truthahn hier wurde für mehrere Tage eine ganze Familie satt. Genau aus diesem Anlass ist Geflügel auch heute zwanzigsten Jahrhundert allseits beliebt.

Geflügel - die Haltungsbedingungen

Die Haltung von Geflügeltieren stieß in der Vergangenheit immer häufiger negativ auf. Massenanlagen fertigen die Tiere zum reinen Profitgewinn ab. Dabei handeln sie auf Kosten der Tiere. Unsägbares Tierleid ist die Folge. Berichte über die Putenmast, Stopfleber & Co mussten Zuschauer beim seriösen Format von Stern TV (RTL) häufig mit anschauen und zum Nachdenken anregen. Das Tierschutzgesetz in Deutschland, auch was die Haltung von Geflügel angeht, ist sehr weit gefächert. Daher sind viele Schlupflöcher auffindbar, die die Gier nach Gewinn auf Kosten der Tiere anfacht.

Gleichwohl es diese Missstände gibt ist das deutsche Tierschutzgesetz deutlich strenger in den Vorgaben der Tierhaltung als die EU. Geflügeltiere müssen ausreichend ernährt, gepflegt sowie artgerecht gehalten werden. Es dürfen den Tieren bewusst keine Schmerzen zugeführt und auch ein entsprechender Bewegungsdrang muss bei der Haltung berücksichtigt werden. Besondere Fachkenntnisse bei der Schlachtung, Betäubung sowie Tötung im Allgemeinen sind ebenfalls zwingend erforderliche Voraussetzungen der deutschen Tierschutzrichtlinien für die Geflügelhaltung.


Geflügelarten

Geflügel mag für viele einfach nur Geflügel sein, aber im Einzel- sowie Großhandel werden die unterschiedlichen Tiere entsprechend ausgeschildert. So sind Pute, Huhn und Ente hinreichend bekannt. Doch auch die Wachtel oder Taube wird immer häufiger gesichert. Folgende Tiere zählen zu den Geflügeltieren und sind käuflich zu erwerben: Wachtel, Taube, Pute, Truthahn, Ente, Fasan, Perlhuhn, Gans und Straußenvögel.


Geflügelteile

Geflügel besteht aus mehreren Teilen und wird im Einzelhandel entsprechend ausgeschildert. Für Laien ist es jedoch nicht leicht, bei den vielen Geflügelteilen durchzublicken, wo welches Teil herkommt oder wie es gewonnen wird. Eine kurze Auflistung finden Interessenten hier:
  • Brustfilet: Ganze oder halb entbeinte Brust. Ohne Rippen sowie Brustbein
  • Flügel: Oberarm, Elle und Speiche mit anhafteten Muskeln
  • Schenkel: Unter- oder Oberschenkelknochen mit Muskulatur und Haut, wie gewachsen
  • Hälfte: Halber Körper wie beispielsweise beim beliebten ½ Hähnchen
  • uvm.

Aus den verschiedenen Geflügelteilen lässt sich allerhand zaubern. So ist es möglich Schnitzel, Suppen oder auch Eintöpfe aus den Geflügelteilen anzurichten.


Angebotszustände

Natürlich können Interessenten ihr Geflügel direkt frisch vom Metzger, kurz nach der Schlachtung erwerben. Viele bevorzugen jedoch die klassische tiefgefrorene Variante, wie im Supermarkt. Doch auch die gekühlte Variante in der Kühlung von Supermärkten und unter der Auslegeware des Metzgers erfreut sich größter Beliebtheit.


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